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Irland — Provinz

Leinster

Die Ostprovinz — Hauptstadt, Geschichte und sanfte Hügel

Leinster ist mit zwölf Grafschaften (darunter Dublin, Kildare, Kilkenny, Meath, Wexford und Wicklow) die bevölkerungsreichste Provinz Irlands und Sitz der Hauptstadt Dublin. Historisch war die Region um Dublin als „The Pale“ bekannt — jenes Gebiet, in dem die englische Krone im Mittelalter direkte Kontrolle ausübte, während der Rest Irlands weitgehend eigenständig blieb.

Im Boyne Valley in Meath liegen einige der bedeutendsten neolithischen Bauwerke Europas, darunter Newgrange, ein Ganggrab, das älter ist als die Pyramiden von Gizeh und zur Wintersonnenwende von Sonnenlicht durchflutet wird. Die Wicklow Mountains südlich von Dublin bieten mit Glendalough, einer frühchristlichen Klosterstadt zwischen zwei Seen, eines der meistfotografierten Ziele Irlands.

Kilkenny gilt als eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte Irlands, während Wexford im Südosten für seine sonnigen Strände und seine Rolle in der irischen Rebellion von 1798 bekannt ist. Dublin selbst vereint georgianische Architektur, literarisches Erbe von James Joyce bis Oscar Wilde und pulsierendes Stadtleben rund um Temple Bar und Trinity College.

Leinster ist damit die Provinz, in der sich Irlands politisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum mit einigen der ältesten Spuren menschlicher Besiedlung auf der Insel verbindet.

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